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Freitag, 4. August 2017

Wanderung Jura : Längmatt - Bättlerchuchi - Günsberg



 



Letzten Samstag durfte ich mit Jurakennerin Erika und ihrem Hund Ayka eine Wanderung in ihrer Heimat unternehmen. Auch dabei war Ostschweizer Kollege Werner mit Hund Timi.

In Solothurn ankommend, führte uns das Postauto (Linie Nr. 12) bequem Richtung  Balmberg. Bei der Haltestelle Günsberg,Längmatt wurden wir Deutschschweizer schon von Erika erwartet und wir liefen los. Ueber schöne Juraweiden führte uns der Weg zuerst unterhalb, danach neben den typischen Felsformationen des Juras , Fluhen oder Fluen  genannt , entlang.





Beim Aussichtspunkt Bättlerchuchi entschieden wir uns, den Juragrat wieder zu verlassen, um  gemütlich nach Günsberg hinunter zu laufen. Dies, weil die Zeit schon ziemlich fortgeschritten war (wir starteten unsere Wanderung erst um 11.00 Uhr) und wir noch irgendwo etwas essen wollten. Und da hatte Erika für uns natürlich einen guten Geheimtipp bereit - die Alpwirtschaft Teuffelen. Und wie wir diesen Stopp genossen - diese Alp ist wirklich herrlich abseits den bekannten Wanderrouten gelegen, daher geniesst man hier in Ruhe das feine, gemischte "Plättli" mit Fleisch und selbstgemachtem Hinterwälderkäse (ich kaufte dann noch ein wenig davon).

Danach gings noch ein wenig weiter bis zur Ortschaft Günsberg, wo wir uns von Erika verabschiedeten und das Postauto retour nach Solothurn brachte.

Einziger Wermutstropfen dieser  Wanderung in einer typischen Juragegend war das Wetter, welches uns heute keine gute Fernsicht bescherte. Doch all das Schöne überwog bei weitem !


unten an der Strasse war unser Ausgangspunkt - Blick zur Röti (rechts), dem höchsten Punkt der Weissensteinkette , links das Balmfluhköpfli

Alp Längmatt


durch lichten Wald bergauf


typische Juralandschaft beim Hofbergli - oben der felsige Chamben
Blick retour , wir sind noch im Kanton Solothurn, überqueren jetzt dann aber die Grenze in den Kanton Bern

das gibt feine Koteletts von glücklichen Sauen
 

im hinteren Hofbergli gibt's was für den Durst

Hinteres Hofbergli

leider war die Sicht heute nicht optimal - in der Bildmitte das berühmte Dreigestirn

schöne Hochebene der 1. Jurakette. Während die eine Seite (Norden) flach abfällt, ist die Südseite mit ihren felsigen Fluen sogar ein Paradies für Kletterer. In der Bildmitte voraus das markante Rüttelhorn, links hinten sieht man bis zum Passwang

wir laufen weiter dem Grat entlang zur Bättlerchuchi



ja da geht's teilweise bös runter


mystischer Weg

Blick Richtung Westen, unten auf der Ebene unser Ziel Günsberg

 

Bättlerchuchi erreicht. Imposant, diese Kletterwände im Wald

 
 
die Aussicht vom Aussichtspunkt ist wirklich gigantisch - leider ist heute die Sicht leicht dunstig
 


Sage der Bättlerchuchi
 
nun sind wir wieder unterhalb des Chamben - und das Wetter hat aufgeklart

 
 
 

Teuffelen in Sicht

 
 
hier lässt sichs verweilen

so fein wars - hmmh. Und für das kleine "Plättli" Fr. 8.-- kann man auch nichts sagen, oder? Dazu gabs selbsgemachten Zopf
 

 
ihr habt aber nicht gedacht es gebe kein Dessert bei mir oder? Und wenn er dann noch so präsentiert wird - Ehrensache. Dazu gabs dann noch einen Hauskaffee


der Weg nach Günsberg war dann noch gespickt mit schönen Landschaften





 

 



 



Kommentare:

  1. Nette Erinnerungen servierst du hier mit deinen tollen Bildern ... Danke schön!
    Gruss vom Werner und Timi

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  2. Lieber Jürg,
    mit deinen vielfältigen und eindrücklichen Bildern bin ich eben die Tour in Gedanken nochmals mit euch gegangen. - Danke - für den wirklich sehr anschaulichen Bericht.
    Grüsse vom Jurasüdfuss
    Erika mit Ayka

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  3. Lieber Jürg
    Danke für die tollen Eindrücke. Einmal mehr - eine Gegend, die ich überhaupt nicht kenne.
    Herzliche Grüsse Yvonne

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    1. danke für deinen Besuch. die Juralandschaften sind wirklich einmalig schön, wir Deutschweizer kennen sie halt nicht so gut. Und von Zürich ist der Weg halt ein wenig kürzer als vom Bodensee her. Gruess Jürg

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