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Freitag, 26. Mai 2017

Monatscollage / Ferienunterbruch /Wanderaussichten

Diese Woche ging viel zu schnell vorbei - ausser dass Auffahrt war - musste ich von einem schweren Schicksalsschlag einer Bloggerkollegin, der ich seit Beginn Zimiseite folge, erfahren. Dies machte mich tief betroffen und es wurde mir bewusst, wie schnell das gewohnte Leben kippen kann und ich sinnierte über unser tägliches Tun und den Sinn dahinter.


Gleich vorneweg, morgen geht los auf eine weitere Carreise - diesmal nach Kroatien.

Carreise via Oesterreich - Slowenien nach Dubrovnik und an der dalmatischen Küste retour


Nach dieser Carreise müssen wir uns erholen - grins - und machen noch ein wenig Ferien zuhause.

D.h. der nächste Blogeintrag wird erst wieder am 15.oder 16.6. erscheinen.


 Ich hoffe dann auf sehr schöne Bilder (wer Instagram hat, wird schon vorher Fotos sehen, da ich während der Reise hie und da eins hineinstellen werde)


Im August heisst es dann noch Bergferien. Ich hoffe aber, schon vorher ein paar Touren zu erwandern. Wie hier auch schon erwähnt, bin ich leider noch länger nicht pensioniert, so reduzieren sich die möglichen Wanderungen aufs Wochenende ( und dann entscheidet noch das Wetter).

Geplante Wanderungen sind viele vorhanden, hier nur einige, die ich in nächster Zeit mal erkunden will :
  • Gantrischgebiet mit Schwarzsee
  • Gelten-und Tungelschuss hinter dem Lauenensee
  • Engelbergertal und Schächental mit seinen vielen kleinen Seilbahnen
  • Chaltenbrunnenmoor ob Meiringen
  • natürlich weitere Touren im Alpstein: der Whiskytrail will begonnen werden
  • Pragelpass mit dem grössten Karstgebiet Silberen
  • die 3 Schwestern im Ländle
etc etc.


nachstehende Fotos alle aus dem Web:

Alpstein (Altenalp)

Chaltenbrunnenmoor

Naturpark Gantrisch

Geltenschuss

Drei Schwestern

private, öffentliche Seilbahnen


Silberen




 
und zum Schluss wieder einmal eine Collage :
 
 
 






Freitag, 19. Mai 2017

Park Seleger Moor - d a s Rhododendronparadies



 


Bei dem herrlichen Wetter Anfangs Woche besuchte ich nach getaner Arbeit das Seleger Moor - mit Zug und Postauto in 50 Min. ab Zürich. Und es hat sich wirklich gelohnt !

Mit über 200 Sorten ist der Park Seleger Moor in Rifferswil  das grösste Rhododendron- und Azaleenparadies der Schweiz.

Es ist vor Tausenden Jahren dort entstanden, wo einst Reuss- und Linthgletscher zusammenstiessen und Moränen hinterliessen. Während des 1. und 2. Weltkriegs wurde im Moor noch Torf gestochen. Dann versank es im Dornröschenschlaf, bis der Landschaftsgärtner Robert Seleger, der gleichzeitig Forscher und Züchter war, ab 1953 dieses Moor kontinuierlich ausbaute. 1956 war der Winter bitterkalt und nur wenige Pflanzen überlebten. Daher begann Robert Seleger auf der ganzen Welt nach winterharten Pflanzen zu suchen. Die heimgebrachten Rhododendron kreuzte er mit anderen Züchtungen und daraus entstanden andersfarbige Sorten mit stark verbesserter Winterhärte.



Im Laufe der Jahrzehnte entstand das Rifferswiler Moor in seiner jetzigen Form. Seleger gestaltete es, liess aber dabei der Natur dennoch den Vorrang. 1978 wurde zum Erhalt der Parklandschaft eine gemeinsame Stiftung gegründet, seit 1988 steht die Genossenschaft Migros Zürich im Bereich Administration und finanziellen Mitteln dem Stiftungsrat unterstützend zur Seite.

Der Park zieht jährlich über 40'000 Besucher aus dem In-und Ausland an, welche die Hunderttausenden Blüten bewundern können. Weiter gehören der Seerosenteich und Pfingstrosengarten zu den Highlights des Seleger Moors.

Der Park ist problemlos erreichbar mit dem öffentlichen Verkehr ( Haltestelle Seleger Moor direkt beim Park) oder mit Auto. Ich empfehle jedoch -wegen den vielen Besuchern - den Park unter der Woche mal zu besuchen.



einiges ist am Blühen, einiges blüht später



der Park ist idyllisch gelegen in einer herrlichen Landschaft, im Hintergrund die Albiskette














dem sagt man Farbenpracht, oder ?



das Ganze noch mit Steinbock - wir sind aber hier nicht im Bündnerland









Auch die Pfingstrosen sind eine Augenweide












auch ein Parkbeizli ist vorhanden




















die verschiedenen Blütestadien der Blumen sind faszinierend








auch Nichtblühendes ist schön - sehr schöne Spazierwege durch den ganzen Park























der Seerosenteich - diese Blumen erblühen erst später












voll erwischt










ein langer Holzsteg führt den Teichen nach

























durch den Park hinaus grüsst die Rigi










Eingang zum Blumenparadies




Freitag, 12. Mai 2017

Artischockensuppe mit gehobelten Steinpilzen / Lammkotelett mit Bohnenkrautkruste auf grünem Spargel / Glasierte Birnen mit Hagenbutten-Gelee - Hobbychochmenü 4.5.17

An unserem letzten Clubabend kochten wir folgendes Menü :

Artischockensuppe mit gehobelten Steinpilzen

Lammkotelett mit Bohnenkrautkruste auf grünem Spargel

Glasierte Birnen mit Hagenbutten-Gelee

 
 
 
Hier die einzelnen Rezepte (leider diesmal ohne Fotos) :

 
 
 
Artischockensuppe mit gehobelten Steinpilzen (für 4 Pers.)

2        grosse Artischocken
1        Schalotte
1        Knoblauchzehe
4 EL  Olivenöl
          Salz, Pfeffer
1        Zitrone, Saft
1        Thymianzweig
0,5 dl Hühnerbouillon
1 dl   Rahm, flüssig
1 EL   Rahm, steif geschlagen
2        Steinpilze, geputzt


Artischocken wie hier im Clip beschrieben rüsten. Artischockenböden in Würfel schneiden. Schalotte und Knoblauch fein hacken. Beides im heissen Olivenöl andünsten. Artischockenböden, Zitronensaft und Thymianzweig hinzufügen und nochmals kurz dünsten, danach würzen.

Mit Hühnerbouillon ablöschen und 20 Min. leicht köcheln lassen. Dann den Thymianzweig entfernen und alles mit dem Mixstab pürieren. Dann den flüssigen Rahm beigeben und die Suppe nochmals aufkochen. In Suppentellern anrichten, Schlagrahm und ganz fein gehobelte Steinpilze darüber geben (am besten geht dies mit einem Trüffelhobel).

Tipp: Anstatt Pilze kann man die Suppe auch mit 2 EL gehackten Haselnüssen garnieren.





Lammkotelett mit Bohnenkrautkruste auf grünem Spargel ( für 4 Pers.)


2           Lamkarrees à 400-500g
1           Rosmarinzweig
1 EL     Olivenöl
1           Knoblauchzehe
             Salz, Pfeffer

Lammjus :

1          Schalotte
1 TL    Butter
je 1      Rosmarin-/Thymianzweig
1          Knoblauchzehe
1/4 l     Rotwein
1/2 l     Lammfond (Wildfond)
20g      frische Butter

Bohnenkrautkruste:

100g    Butter, weich
50g      Toastbrot
50g      Bohnenkraut ( geht auch getrocknetes)
je1       Thymian-/Petersilienzweig (glattblättrig)
1          Zitrone
            Salz, Pfeffer

200g    kleine, grüne Spargeln



Für den Lammjus die Schalotte schälen, fein hacken. Knoblauch schälen, halbieren. Die Schalotte in Butter glasig dünsten, Thymian, Rosmarin und Knoblauch beigeben. Mit Rotwein abläschen und diesen fast vollständig einkochen. Den Lammfond nach und nach beigeben und jedes Mal um etwa zwei Drittel einkochen. Zuletzt den Jus durch ein Sieb geben und noch einmal aufkochen. Frische Butter einrühren.

Für die Kruste Toastbrot entrinden und fein mahlen. Von den Kräutern Blätter abzupfen. Butter schaumig schlagen Die Brotbrösel mit den gezupften Kräutern im Mixer oder Cutter fein zerkleinern, zur Butter geben und vermengen. Mit der abgerieben Zitronenschale, Salz und Pfeffer abschmecken. die Masse in einer Klarsichtfolie zu einer Rolle formen und in den Kühlschrank stellen, bis sie fest ist.

Die Spargeln rüsten und in kochendem Salzwasser mit ein wenig Butter bissfest garen.

Die Lammkarrees mit Salz und Pfeffer würzen und zusammen mit Rosmarinzweig und Knoblauch im heissen Oel von allen Seiten anbraten, dann bei im mit 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 6 Min. nachgaren lassen. Herausnehmen und auf einem Teller mit Alufolie bedeckt 5 Min. ruhen lassen.

Die Krustenmasse in dünne Scheiben schneiden, das Fleisch damit belegen und mit Starker Oberhitze im Ofen kurz gratinieren.

Anrichten mit Lammjus und Spargel. Dazu servieren wir ein paar neue Kartoffeln .




Glasierte Birnen mit Hagenbutten-Gelee (für 4 Pers.)


2  EL         Zitronensaft
0,5 dl         Wasser
4                Birnen, z.B. Conférence
2  EL         Butter
2  EL         Mandelstäbchen
2 cl            Williams
3  EL         Hagenbuttengelee
2 Kugeln   Nussglacé pro Person


Zitronensaft mit Wasser mischen. Birnen schälen, halbieren und Kerngehäuse entfernen. Birnen mit Zitronenwasser bestreichen, damit sie nicht braun anlaufen. Zitronenwasser beiseite stellen.

Birnen in Butter andünsten. Mandeln dazugeben und mitdünsten, bis sie leicht Farbe angenommen haben. Pfanne vom Herd ziehen und Früchte mit Williams ablöschen. Hagenbuttengelee und restliches Zitronenwasser dazugeben, bei kleiner Hitze bissfest garen lassen.

Birnen lauwarm mit Nussglacé servieren. Dazu kann man noch ein wenig Schlagrahm zum Verzieren beigeben.

























 
 
 


Freitag, 5. Mai 2017

Frühlingswanderung Thurgau : von Weinfelden an den Bodensee



 



Letzten Sonntag war das Wetter perfekt, sodass ich mit Kollege Alex eine Tour im Thurgau unternahmen. In etwas mehr als 5 Std. liefen wir von Weinfelden aus über den Ottenberg und den Seerücken zum Bodensee nach Altnau.





Wie schon im Baselbiet erlebt, war das "Bluescht" der Obstbäume auch in Mostindien auch vorbei, nur einzelne Bäume blühten noch leicht. Und leider war die Sicht zur Alpenkette leicht dunstig.

Und obwohl es eine schöne Wanderung war und das Mittagessen im Restaurant Frohheim in Berg vorzüglich war, gab es doch einen Minuspunkt : ca. 80% der Tour war Hartbelag sprich Asphalt - was nach 4 Std. ein wenig auf unsere Stimmung drückte.


Aufstieg zum Ottenberg über das Schloss Weinfelden

das Schloss ist im Privatbesitz (von Fink jun.)

wie gesagt, die Sicht ist dunstig. Man sieht am Gras an, dass hier noch nicht lange her Schnee lag


erkennbar der Säntis und rechts die Churfirsten


die Rapsfelder blühen wenigstens

einer der noch wenigen Bäume in Blüte

Schloss Berg ist heute ein Pflegeheim



viele Obstbäume auf dem Seerücken

Sicht auf Birwinken mit dem Alpenkranz im Hintergrund




Emerzer Weiher

der Bodensee ist sichtbar


Ziel Altnau voraus