Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Sonntag, 10. Dezember 2017

Weihnachtsessen Hobbchöche 2017





Am Sa, 2. Dezember fand das Weihnachtsessen der Hobbychöche statt. Damit bis zum Apéro um 18.30 Uhr ( Eintreffen der Gäste, sprich Ehefrauen) alles vorbereitet war, begannen wir nachmittags in der Küche mit den Vorbereitungen.





 



 

unsere Frauen können kommen



Schlussendlich kreierten wir folgendes Menü









Hier die einzelnen Rezepte :


Tartar-Taler ( ca. 12-14 Stück)


1                 Blätterteig
180g           Sauerhalbrahm
100g           Trockenfleisch
2                 Cornichons
1                 hart gekochtes Ei
2 EL           Schnittlauch


Blätterteig entrollen, 28 Rondellen von je ca. 5cm Durchmesser ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der oberen Hälfte des auf 250 Grad vorgeheizten Ofen ca. 4 Min. backen. Herausnehmen, auf einem Gitter abkühlen.

Sauerhalbrahm und alle Zutaten bis und mit Schnittlauch fein schneiden/hacken und in einer Schüssel mischen. Masse auf die Hälfte der Rondellen verteilen, mit den restlichen Rondellen bedecken.



Blumenkohlcrèmesuppe mit Zitronenbrösel (für 6-8 Pers.)


600g          Blumenkohl
2                Frühlingszwiebel            

1 EL          Butter
1 EL          Mehl
7 dl            Gemüsebouillon
2 dl            Milch
1 1/2 dl      Rahm
1-2 TL       Zitronensaft
                  Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1                Zitrone
3 EL          Paniermehl
1 EL          Butter


Den Blumenkohl in Röschen teilen, den grossen Strunk schälen und klein würfeln. Das Grün der Frühlingszwiebeln beiseite legen, die weissen Teile fein hacken.
In einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen. Die Zwiebel darin glasig dünsten. 1 EL Mehl darüber streuen und mitdünsten. Die Bouillon und die Milch zusammen mit dem Blumenkohl beifügen. Nach 3-4 Min. Kochzeit mit einer Schaumkelle 1/4 der Röschen herausnehmen. die Suppe zugedeckt 20 Min. weiter kochen lassen.

Die herausgenommenen Röschen in Mini-Röschen teilen. Das Frühlingszwiebelgrün in Röllchen schneiden. Den Rahm zur Suppe geben und aufkochen. Dann die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Zitronensaft abschmecken.

Kurz vor dem Servieren für die Brösel das Gelbe der Zitrone fein abreiben und mit dem Paniermehl mischen. Dieses in einer beschichteten Pfanne in der Butter golden rösten.

Die beiseite gestellten Blumenkohlröschen in vorgewärmte Suppenteller verteilen. Die heisse Suppe darüber anrichten, mit Zitronenbrösel bestreuen und mit dem Frühlingszwiebelgrün garnieren.




Pfeffer-Lachs auf Gurken-Mango-Salat 8 (für 6 Pers.)


1                 Peperoncino
3                 Passionsfrüchte
1 EL           Zitronensaft            

2 Prisen      Zucker
                   Salz, Pfeffer
5-6 EL        Olivenöl
1                 Salatgurke
1                 Mango
1/2 Bund    Basilikum
500g           Lachsfilet
je 1/2 TL    Koriandersamen, Nelkenpulver,
                   schwarzer, roter + grüner Pfeffer
2-3 EL        Olivenöl



Den Peperoncino der Länge nach halbieren, entkernen, in lange Streifen und diese in kleine Würfelchen schneiden. Die Passionsfrüchte halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Teelöffel in einen hohen Becher schaben. Mit dem Stabmixer nur gerade 5 Sek. anmixen. Anschliessend durch ein feines Sieb passieren, damit die Kerne zurückbleiben.
Den Passionsfruchtsaft wieder in den Becher geben und zusammen mit dem Zitronensaft, Zucker, Salz, Pfeffer und Olivenöl gut durchmixen.
Zuletzt den Peperoncino untermischen und die Sauce nochmals 5 Sek. mixen.

Die Gurke schälen, längs halbieren, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Mango ebenfalls schälen, das Fruchtfleisch vom Stein und in gleich grosse Scheiben wie die Gurke schneiden. In eine Schüssel geben. Das Passionsfruchtdressing darüber geben und alles sorgfältig mischen.
Die Basilikumblätter von den Zweigen zupfen, grosse Blätter grob zerzupfen.

Für den Lachs alle Gewürze im Mörser fein zerstossen. Vom Lachs graubraune Stellen wegschneiden. Kurz kalt abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. In breite Streifen schneiden. Mit Gewürzpulver bestreuen.

In einer Bratpfanne das Olivenöl erhitzen. Den Lachs mit Salz würzen und bei mittlerer Hitze auf jeder Seite je nach Dicke 1 1/2 - 2 Min. braten, er soll immer noch leicht glasig und kräftig rosa sein.

Unmittelbar vor dem Servieren den Gurken-Mango-Salat auf Teller anrichten, Lachs darauf geben. Mit verbliebenem Dressing beträufeln und alles mit Basilikumblätter garnieren.


Anstelle von Lachs kann das Gericht auch mit gebratener Poulet-oder Entenbrust zubereitet werden.


Sorbet: Prosecco mit Waldbeerglacé





Kalbscarré an Senf-Kräuter-Sauce (für 6 Pers.)


900g          Kalbsnierstück (ohne Fettdeckel)
                  Salz, Pfeffer
2 EL          Bratbutter
1 EL          Senf
1dl             Noilly Prat
je 1 Bund  Estragon, Petersilie (glattblättrig),
                  Schnittlauch
1                Schalotte               
80g            gesalzene Butter
2-3 EL       Rahm
2 EL          Senf


Den Backofen auf 80 Grad vorheizen und eine Platte mitwärmen. Fleisch mit Salz + Pfeffer würzen. In einer Bratpfanne die Bratbutter kräftig erhitzen, das Fleisch hineinlegen und rundum - am Schluss auch kurz an den Enden und Seiten - insgesamt 8 Min. anbraten. Am Ende der Bratzeit mit 1 EL Senf bestreichen und nochmals kurz in der Bratbutter wenden. Dann sofort auf die vorgewärmte Platte geben und im Ofen bei 80 Grad je nach Dicke des Fleisches 1 1/4 - 2 Std. nachgaren lassen.

Ueberschüssiges Bratfett in der Pfanne abgiessen, den Bratensatz mit Noilly Prat auflösen und durch ein feines Sieb in eine kleine Schüssel giessen. Beiseite stellen.

Alle Kräuter fein hacken. Die Schalotte ebenfalls fein hacken. In einer Bratpfanne 1 gehäufter EL der gesalzenen Butter erhitzen. Schalotte darin weich dünsten. Den beiseite gestellten Bratenjus beigeben, die Pfanne beiseite stellen.

Unmittelbar vor dem Servieren den Schalottenjus nochmals aufkochen. Nacheinander den Rahm, den Senf und die Kräuter unterrühren. Zuletzt die restliche Butter in Stücken beifügen. Die Sauce mit dem Stabmixer aufschäumen, bis sie bindet. Wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Kalbscarré in Scheiben schneiden und mit der Sauce auf vorgewärmten Tellern anrichten.





Oliven-Polenta ( für 6 Pers. als Beilage)

5dl        Bouillon
3 dl       Milch                              
zugegeben, das Anrichten hat Verbesserungspotential - doch es war geschmacklich perfekt

1 EL     Butter
150g     Polenta, mittelfein
1 Bund Petersilie, glattblättrig
80g       grüne Oliven, entsteint
30g       Parmesan, gerieben
             Salz, Pfeffer


In einer mittleren Pfanne die Bouillon zusammen mit der Milch und Butter aufkochen. Die Polenta unter Rühren einrieseln lassen. Vors Kochen bringen, dann zugedeckt bei kleiner Hitze 20-25 Min. ausquellen lassen.
Inzwischen die Petersilie fein hacken. Die Oliven grob hacken.

Am Ende der Garzeit der Polenta die Petersilie, die Oliven und den Parmesan untermischen. Mit Salz + Pfeffer abschmecken. Zum Fleisch anrichten.


Zu dem Kalbscarré und der Polenta servieren wir noch Karotten ( rote, gelbe und weisse), wobei es sich bei den Weissen um Petersilienwurzel handelt.


Käsebuffet mit speziell feinen Weichkäsen





Capuccino-Mousse ( 6-8 Portionen)


100g        Kaffeebohnen
5 dl          Rahm                             
wieder mal kein Originalbild - sondern Quelle : www.wildeisen.ch . Irgendwie schafften wir keine Nocken und es sah nicht "Bloglike" aus

100g        Edelbitterschokolade
2 Blatt     Gelatine
1              Ei
30g          Zucker


Die Kaffeebohnen und den Rahm in eine Schüssel geben und zugedeckt im Kühlschrank mindestens 12 Std. ziehen lassen.
Den Rahm mit den Kaffeebohnen absieben. Den Rahm steif schlagen und kühl stellen.

Die Schokolade grob hacken und in eine Metallschüssel geben. Ueber einem heissen Wasserbad langsam schmelzen lassen. Glatt rühren. Gleichzeitig die Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.

In einer zweiten Metallschüssel Ei und Zucker über dem leicht kochenden Wasserbad zu einer dicklichen Crème aufschlagen. Vom Feuer nehmen. Die Gelatine leicht ausdrücken und in der warmen Eicrème unter Rühren auflösen. Dann die geschmolzene Schokolade unterrühren. Zuletzt sorgfältig den Kaffeerahm unterziehen. Die Mousse mindestens 4 Std. kalt stellen.

Zum Servieren von der Mousse Nocken abstechen und auf Teller anrichten. Mit etwas Schokoladeraspel bestreuen und nach Belieben mit Orangenfilets oder Minzeblättchen garnieren.



















Sonntag, 26. November 2017

Vorweihnachtszeit , Weihnachtsmärkte, Limoncello, Aenderung Zimiseite

Die Vorweihnachtszeit hat schon wieder voll begonnen - die Auslagen der Geschäfte sind wieder weihnachtsdekoriert. Auch die Beleuchtungen schmücken nach und nach die Strassen und Häuser.

Die Stadt Zürich zelebriert seit neuestem die Inbetriebnahme ihrer Weihnachtsbeleuchtung "Lucy" mit einem Event, zu dem tausende von Leuten abends an die Bahnhofstrasse pilgern - geschehen letzten Donnerstag um 18.00 Uhr (natürlich sind dann noch die Geschäfte bis 22.00 Uhr geöffnet).

( Quelle : www.limmatalzeitung.ch)


Man mag diese heutzutage unzähligen Weihnachtsveranstaltungen mögen oder auch nicht oder sich   fragen, ob das Ganze überhaupt noch irgend etwas mit diesem Fest zu tun hat. Ich habe schon 2x über Weihnachtsmärkte geschrieben (siehe Labels) und darin dargelegt, warum ich einige von diesen Märkten trotz allem Brimborium in dieser Weihnachtszeit mag. Hier seht ihr wann und wo die Märkte stattfinden. Wir werden uns sicher wieder wie im Vorjahr nach Laufenburg begeben, weil uns der dortige Markt in dem schmucken "Städtli" gefällt. Und ich da Sachen finde die ich sonst nirgends finde (was, bleibt Geheimnis).

(Quelle: www.laufenburg-schweiz.ch)


Wie immer schon vor dem 1.Advent finden die ersten Weihnachtsmärkte statt. Und ich besuchte Sa und So bereits einen solchen - jedoch nur aus Gefälligkeit und Höflichkeit : Mein Sohn und seine Freundin betrieben einen Marktstand - sie eigenen Silberschmuck, er Shabby Chic.

Doch am Samstag in Wetzikon gab es noch einen Grund zum Hingehen: der Stand von Damiano Trupiano mit seinen speziell feinen Likören - allen voran der Limoncello. Somit habe ich nun schon mein Weihnachtsgeschenk.

(Quelle: www.damianoslimoncello.com)


Und nun noch was in eigener Sache. Nach nun 4 Jahren "Zimiseite" ist es wieder mal Zeit für eine kleine Aenderung. Ab sofort erscheinen die Beiträge nicht mehr wöchentlich, sondern "nur" noch alle 14 Tage. Auf der Startseite rechts oben könnt ihr unter "Follow per E-Mail" eure Mailadresse eingeben, dann erhaltet ihr eine Nachricht sobald sich auf Zimiseite ein neuer Beitrag befindet.

Ich hoffe,  durch diese Aenderung keine treuen Leser zu verärgern. Wenn ja, entschuldige ich mich dafür - ich bin leider noch nicht pensioniert ( da hätte ich viel mehr zu berichten, weil ich dann auch unter der Woche Sachen unternehmen könnte, über die zu schreiben es sich lohnt).


Wer zwischendurch durch mal ein Foto von mir anschauen möchte, kann dies auf Instagram tun. Dort habe ich bis jetzt 390 Abonnenten, welche meine selbstgemachten Handybilder anschauen.


hier noch ein Handyfoto, welches ich auf Instagram gestellt habe. "Geschossen" auf Heimweg zu Fuss - Sicht auf Neu-Oerlikon, dahinter die Berge bei Föhnwetter.
















Sonntag, 19. November 2017

Crevetten im Orangen-Chili auf geschmorter Paprikasalsa, Kalbsfilet und Kalbskopfbäggli mit Kartoffelstock, Meringue-Roulade - Hobbychochmenü 16.11.17

Am letzten Kochabend kochten wir folgendes Menü :

Crevetten im Orangen-Chili-Mantel auf geschmorter Paprikasalsa

Kalbsfilet und Kalbskopfbäggli en Rosé mit Kartoffelstock

Meringue-Roulade

 
 
Zum Voraus: Die 2 hauptverantwortlichen Köche diese Abends meinten es fast zu gut mit uns. Schlussendlich war es einfach zu viel Fleisch beim Hauptgang.  Ich würde mich für ein Fleisch entscheiden - entweder Bäggli oder Filet,  beides zusammen ist too much.
 
 
 
Hier die Rezepte :
 
 
Crevetten im Orangen-Chili-Mantel auf geschmorter Paprikasala (für 4 Pers.)
 

je 2        rote + gelbe Peperoni
3            Knoblauchzehen           

3            Thymianzweige
              Olivenöl
2            Schalotten
100g      Salatblätter
1 EL      Petersilie, glatt
30ml      Balsamico bianco
1 EL      Balsamico
8            Riesencrevetten
1            roter Peperoncino
1            Orange
2 TL      Zucker
2 EL      Maizena
2            Eiweiss
80g        Pankomehl




Peperoni waschen und mit Sparschäler schälen. Kerngehäuse entfernen und fein würfeln. Knoblauchzehen grob hacken, zusammen mit abgezupften Thymianblättchen und Olivenöl über den Peperoni verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne ca. 10-12 Min. weich köcheln.

Schalotten schälen und fein würfeln. In eine 2. Pfanne Olivenöl geben und Schalotten darin ca. 5-8 Min. anschwitzen. Peperoniwürfel dazugeben. Beides zusammen schmoren, bis eine marmeladeähnliche Konsistenz entstanden ist. Mit Balsamico bianco ablöschen, mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und abkühlen lassen.

Peperoncino halbieren, entkernen und fein würfeln. Orangenschale fein abreiben und zusammen mit Peperoncino, Salz, Zucker und Pankomehl mischen.
Die Riesencrevetten in Maizena wälzen und abklopfen. Eiweisse leicht schlagen und Crevetten durch das Eiweiss ziehen. Anschliessend in der Orangen-Chili-Mischung wenden.

Olivenöl erhitzen, die Crevetten darin goldbraun ausbacken und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Petersilie fein hacken und unter die Sauce rühren. Die Salatblätter dekorativ auf Teller anrichten, mit Balsamico, Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren. Crevetten und Salsa darauf geben und servieren.





Kalbsfilet & Kalbskopfbäggli en Rosé mit Kartoffelstock (für 4 Pers.)


400g          Kalbsfilet, Mittelstück
2 EL          Olivenöl
60g            Butter
4                Salbeiblätter
                  Salz, Pfeffer

4                Kalbskopfbäggli à 150g (vom Metzger parieren lassen)
1                TL Salz, wenig Pfeffer
500g          Rüebli
8                Schalotten                     
der Kartoffelstock ist natürlich nicht gerade dekorativ angerichtet - sorry

1                Knoblauchzehe
2 1/2dl       Roséwein
2 1/2dl       Kalbsfond
2                Nelken
1 EL          Quittengelée


Rüebli in Stängeli schneiden, Schalotten vierteln, Knoblauch in Scheiben schneiden.

Ofen auf 80 Grad vorheizen. Ofenfeste Form mit wärmen. Kalbsfilet im heissen Oel rundum ca. 3-4 Min. anbraten bis es schön goldbraun ist. In die vorgewärmte Schale geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Butter in kleine Stücke schneiden und mit Salbeiblättern aufs Fleisch legen. An der dicksten Stelle des Filets ein Fleischthermometer reinstecken. Thermometer auf 59 Kerntemperatur einstellen und in den vorgeheizten Ofen geben, nach ca. 1 1/2 Std. sollte das Filet die gewünschte Temperatur erreicht haben.

Kalbsbäggli mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Bratpfanne wenig Kochbutter heiss werden lassen und die Kalbsbäggli rundum ca. 3 Min. anbraten. Herausnehmen, Hitze reduzieren, evtl. wenig Butter beigeben. Rüebli, Schalotten und Knoblauch ca. 3 Min. andämpfen. Wein dazu giessen, aufkochen und auf ca. 1dl einkochen lassen. Kalbsfond beigeben, Hitze reduzieren. Fleisch und Nelken dazugeben, zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 1 1/2 Std. schmoren.
Fleisch und Gemüse herausnehmen, zugedeckt beiseite stellen. Quittengelée zur Sauce rühren und ca. 10 Min. einkochen lassen. Fleisch und Gemüse wieder beigeben, nur noch heiss werden lassen.

Zum Fleisch servieren wir Kartoffelstock. Filet aufschneiden und zusammen mit Bäggli und Kartoffelstock auf Teller anrichten.





Meringue-Roulade (für 4 Pers.)


4         frische Eiweisse              
und wieder kein Originalbild -unglaublich. Grund siehe Text am Ende. (Quelle: www.goodtoknow.co.uk)

2dl      Vollrahm
2 EL   Amaretto
250g   Himbeeren
200g   Zucker
           Backpapier


Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eiweisse mit 1 Prise salz steif schlagen. Zucker nach und nach beigeben, bis der Eisschnee glänzt und sehr steif ist.

Masse rechteckig (ca. 30x40cm) auf einem mit Backpapier belegten Blech ausstreichen. Ca. 20 Min. in der unteren Hälfte des Ofens backen. Herausnehmen, Meringue-Biskuit mit dem Papier auf ein frisches Backpapier stürzen, mit einem nassen Tuch über das obere Papier streichen und sorgfältig das Papier abziehen.

Rahm mit Amaretto und 2 EL Zucker steif schlagen. Himbeeren daruntermischen, auf dem Biskuit verteilen und aufrollen. Roulade in Stücke schneiden und servieren.

Der Dessert war sehr fein, doch ihn als Roulade zu bezeichnen wäre eine Frechheit -darum das importierte Dessertbild.
Beim Recherchieren fand ich auch heraus, dass bei fast allen Meringue-Rouladen-Rezepten das Backen des Eiweisses ca. 1 Std. benötigt bei einer Temperatur von nur 100 Grad. Unser gebackener Eiweiss war zu hart und liess sich überhaupt nicht mehr rollen.


















          


    






Freitag, 10. November 2017

Veranstaltungshinweise




Die Wandersaison ist nun definitiv vorbei, von nun an dominieren auf Zimiseite wieder eher kulinarische Artikel oder wie jetzt verschiedene Veranstaltungshinweise.

Morgen Samstag, 11.11. ist Martinstag, über ihn und seine diversen Bräuche habe ich schon hier geschrieben.

In Richterswil findet an diesem Tag die Räbechilbi statt, in Sursee die Gansabhauet  und im jurassischen Porrentruy das Martinsfest (11./12. + 18./19.11.)

Ich selber besuche wieder den beliebten Slow Food Market  in der Messe Zürich. Ueber Slow Food und dessen Entstehung habe ich hier schon berichtet.

An den nächsten Wochenenenden finden noch 2 beliebte Alpkäsemärkte statt, am 18./19.11.in Beckenried ( Nidwaldner Käsemarkt ) und am 25./26.11. in Seedorf (Urner Alpkäsemarkt ).




Sonntag, 5. November 2017

Tomatensuppe, Pouletbrüstchen mit Käsekruste und Mandel-Pack-Choi, Zwetschgen-Strudelkissen - Hobbychochmenü

Am letzten Kochabend kochten wir folgendes Menü :


Tomatensuppe

Pouletbrüstchen mit Käsekruste und Mandel - Pack-Choi, Chinanudeln

Zwetschgen-Strudelkissen





Hier die Rezepte dazu :


Tomatensuppe (für 4 Pers.)

700g         Tomaten
1               Zwiebel                

1               Knoblauchzehe
250g         Magerquark
1 dl           Olivenöl
3 dl           Gemüsebouillon
etwas        Basilikum
                 Salz, Pfeffer


Tomaten kurz in heisses Wasser geben, schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl andämpfen. Tomaten beigeben und kurz mitdämpfen. Bouillon dazu giessen und ca. 15 Min. weich köcheln. Suppe pürieren und würzen. In Tellern anrichten.

Quark und restliches Oel verrühren und auf der Suppe verteilen. Basilikum fein schneiden und darüber streuen.





Pouletbrüstchen mit Käsekruste und Mandel - Pack-Choi (für 4 Pers.)

Kruste :

1 1/2           Scheiben Toastbrot
160g           Gruyère, gerieben       

1                 Ei
3 EL           Milch
1                 Knoblauchzehe
1-2 EL       Schnittlauch
                  Salz, Pfeffer, Muskatnuss

4                Pouletbrüstchen
                  Bratbutter
4                kleine Pack-Choi
2-3 EL      Butter, flüssig
                 Mehl
1               Ei, verquirlt
4 EL         Mandeln, gemahlen
1/2 EL      Thymian
2 EL         Mandelblättchen
                 Salz, Pfeffer


Toastbrot Rinde wegschneiden und fein hacken. Mit restlichen Zutaten für Kruste mischen und würzen.

Poulet würzen, in heisser Bratbutter beidseitig je 1/1/2 Min. scharf anbraten, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Kruste darauf verteilen und gut andrücken.

Pack-Choi längs halbieren. Rundum mit flüssiger Butter bestreichen. Schnittflächen zuerst in Mehl, dann im verquirlen Ei und schliesslich in Mandeln tunken. Mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech legen. Mit Thymian, Mandelblättchen und Salz bestreuen.

Poulet und Pack-Choi im mit 200 Grad vorgeheizten Ofen braten, Pack-Choi ca. 15-20 Min., Poulet ca. 25-30 Min.  


Dazu servieren wir Chinanudeln.





Zwetschen - Strudelkissen (für 4 Pers.)


1  Pack         Strudelteig (ca. 120g)
20g               Butter, flüssig, abgekühlt

Belag :                                                      
( Bildquelle: www.fooby.ch). Foto von uns nicht blogtauglich - smile. 


20g              Butter
40g              Baumnusskerne, grob gekackt
2 EL            Zucker
400g            Zwetschgen
                    Puderzucker
wenig          Schlagrahm



Teigblätter sorgfältig auseinanderfalten, jedes Blatt mit wenig flüssiger Butter bestreichen. Alle Blätter aufeinanderlegen, vierteln und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Teigblätter etwas zusammenraffen, sodass rundum ein breiter Rand entsteht.

Zwetschgen entsteinen und in Schnitze schneiden. Für den Belag Butter in einer Pfanne warm werden lassen. Nüsse und Zucker unter Rühren bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. goldbraun rösten. Zwetschgen beigeben, mischen und auf die Teigmitten verteilen.

Strudelkissen in der unteren Hälfte des auf 200 Grad vorgeheizten Backofens ca. 12 Min. backen. Herausnehmen, auf einem Gitter etwas abkühlen. Mit Puderzucker bestäuben und mit ein wenig Schlagrahm anrichten.







 


 

Sonntag, 29. Oktober 2017

Kurzferien in Lugano - Ausflugstipp




Nun leicht verspätet, dafür aktuell mein neuster Beitrag: In unserer letzten Ferienwoche 2017 hatten wir nichts verplant, doch angesichts der Wetterprognose im Tessin entschieden wir uns kurzfristig, 5 Tage im Tessin zu verbringen.
Mit dem neuen Gotthardtunnel ist man nun in sage und schreibe 2.16 Std. vom Zürcher HB in Lugano. Schade einzig, dass man weder vom Reusstal noch von der Leventina schöne Ausblicke sieht.
 
Wir genossen diese paar Tage sehr, u.a. besuchten wir Morcote mit seinem herrlichen Scherrer-Park, wir waren wandernd unterwegs im Valle Muggio und im Malcantone auf dem Weg der Wunder, ein Tagesauflug wert war uns Como (Italien) - mit dem Zug in 40 Min. von Lugano aus - und am Abreisetag war unser Ziel Carona mit seinem Parco San Grato.
 
 
 
 
verspielte Figuren im Scherrer-Park




wir waren wirklich fast alleine in diesem wunderschönen Park, ab November - Frühjahr ist er geschlossen




















Campanile von Morcote


Aussicht auf den Monte Generoso (im Hintergrund)

in der Breggiaschlucht eingangs zum Valle Muggio

Ticino authentisch

die Dörfer "kleben" an den Hängen



Sicht auf Muggio und den Talabschluss - dahinter der Monte Generoso, welcher von dieser Seite eher zahm aussieht



prächtige Bauten in Como

die Innenstadt ist verkehrsfrei und da Leben dort pulsiert

Dom von Como

die Hafenpromenade von Como - um ein vielfaches grösser als jene im Tessin. Auch viele imposante Palazzi säumen diesen Weg

Comersee
diese Gegend ist noch völlig "tessintypisch"
Hafen von Como - im Hintergrund oben Brunate, wo eine Standseilbahn hochfährt
 



krass wieder der Gegensatz: am nächsten Tag das urtümliche Tessin - unterwegs auf dem Weg der Wunder in Novaggio


entlang der Magliasina


zuhinterst bei der Hammerschmiede von Aranno



versteckt eine alte Mine

Mineneingang

das Hafenbecken von Ponte Tresa - hier kann man auf der italienischen Seite herrlich dem See entlang laufen
im Parco San Grato blüht in dieser Jahreszeit fast nichts mehr- doch schön ist es trotzdem ( Bilder vom blühenden Park siehe Label "Wanderungen TI")






Baum mit Bitterorangen


letzte blühende Hortensien










Sicht auf Carona mit San Salvatore

Carona


von dieser Seite aus wirkt der Monte Generoso eindrücklicher als vom Valle Muggio, oder?


Abendstimmung am Lido von Lugano


Lido mit San Salvatore



Abschlussfoto vom Bahnhof Lugano zum Monte Bre