Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Freitag, 24. März 2017

Fondation Beyeler / Monet-Ausstellung




In Riehen bei Basel befindet sich das meistbesuchte Kunstmuseum der Schweiz - die Fondation Beyeler. Der Mueseumsbau liegt eingebettet in einem Englischen Garten mit historischer Villa und alten Baumbeständen und bietet schöne Ausblicke auf die Umgebung. Mit seinen Austellungen renommierter Känstler hat es sich längst internationales Renommee erworben - just zum 20. Geburtstag präsentiert die Fondation Beyeler eine Austellung eines der bedeutensten und beliebtesten Künstler aller Zeiten - Claude Monet (1840-1926). Vom berühmten Garten und Seerosenteich in Giverny habe ja hier schon mal einen Beitrag verfasst.


Diese Monet-Austellung widmet sich nicht den bekanntesten Seerosenbildern des Malers, sondern zeigt Werke aus der Zeit zwischen 1880 und 1905. Monet war fasziniert von den verschiedenen Stimmungen, die durch das Licht geschaffen werden. Er malte darum oft das gleiche Motiv zu verschiedenen Tageszeiten. Ebenso faszinierte ihn die Wiedergabe der Wasserspiegelungen mit seinen Licht-und Schattenreflexen.
Die gezeigten 62 Bilder wurden aus verschiedenen Museen und Privatsammlungen aus der ganzen Welt für diese Ausstellung nach Riehen gebracht.
Ein Teil der Bilder darf man fotografieren (ohne Blitz) - diejenigen, welche man nicht ablichten darf, sind entsprechend gekennzeichnet.

Auch wenn ich in Sachen Kunst ein Rookie bin - bei diesen Bildern geriet sogar ich ins Staunen. Wie kann ein Künstler mit Licht, Schatten und Spiegelungen solch magische Stimmungen malen - einfach genial !


Die Ausstellung dauert noch bis zum 28. Mai - erreichbar ist die Fondation Beyeler am besten mit dem Tram innert 30 Min. ab Basel HB ( Nr. 2 - Messeplatz, dann Nr. 6 - Fondation Beyeler).



Stimmungen an der Seine






die 3 Personen im Bild sind scheinbar echt primitiv gezeichnet - Monet geht es hier in seinen Bildern nur un die speziellen Licht-/Schatteneffekte

ahnt ihr die aufgehende Sonne rechts hinter den Bäumen ?

die Küste der Normandie war für Monet auch eine wichtige Malkulisse


dieses Häuschen eines Inselwärters hat Monet in allen Tageszeiten gezeichnet

und hier noch ein Seerosenbild

Rheinauenlandschaft "Chly Rhy"



Nach einer Bauzeit von 15 Monaten ist im Sommer 2015 das Naturschutzgebiet "Chly Rhy" bei Rietheim eingeweiht worden, es gilt als Herzstück des Auenschutzparks am Rhein.

Der künstlich verschlossene Seitenarm wird nun wieder vom Rhein durchströmt und bildet ein 1,5km langes Fliessgewässer und bietet vielen seltenen und gefährdeten Pflanzen und Tieren ein neues Zuhause.

Für Spaziergänger ist ein attrkativer Rundweg um die Auenlandschaft entstanden, ein Teilstück der regionalen Wanderroute Nr. 60 -  Via Rhenana - führt teilweise durch das Naturschutzgebiet.



Von einem kleinen Aussichtsturm aus kann man Vögel beobachten ( unbedingt Feldstecher mitnehmen!). obwohl die Aue Rietheim von Bibern, deren Spuren man an vielen  Bäumen sieht, bewohnt ist, sind diese Tiere tagsüber nicht sichtbar (Biber sind nachtaktiv).

Als wir kürzlich die Aue Rietheim besuchten, gab uns eine Ornithologe auf dem Aussichtsturm interessante Infos über die Vögel in dem Naturschutzgebiet ( er zeigte uns seltene Enten und Gänse, erklärte uns den Unterschied zwischen Milanen und Mäusebussarden - beide Arten segelten am Himmel - und sagte uns, dass die nächsten Wochen sehr spannend werden, da ganze Vögelzüge vôn Süden her keimkehren und einige davon sich in der Aue niederlassen werden.

Ein Besuch der Aue Rieheim lohnt sich allemal, von Zurzach oder Rietheim her kann man dem Rhein entlang bequem zum Naturschutzgebiet laufen.



hier sind Biberspuren gut sichtbar

der schön gefertigte Aussichtsturm


der wieder freigelegte Seitenarm des Rheins



Anfangs März ist es noch ein wenig kahl hier


vorne fliesst der Seitenarm wieder in den Haupfluss

Freitag, 17. März 2017

Wanderung Via Gottardo : Amsteg - Wassen


 


Am Montag durfte ich mich Bloggerkollege Werner anschliessen, der seinerseits mit einem Freund eine Wanderung auf der Via Gottardo auf dem Programm hatte.

Mit dem Zug bis Erstfeld , danach mit dem Postauto nach Altdorf - unserem Ausgangsort. Wir wanderten durchs Urner Reusstal nach Wassen hinauf - paralell mit der Gotthard-Autobahn und der Zugsstrecke (auf der es nun bedeutend ruhiger geworden ist seit dem Bau des neuen Tunnels).

Die Strecke entpuppte sich als sehr interessanter Themenweg - es befinden sich viele Schautafeln an der Wegstrecke, die über diese alte Gotthardroute viel Wissen vermittelt - z.B.  über spektakuläre Brückenbauten.

Hier meine Fotos ( Werner hat auf seinem Blog noch viel mehr - schaut doch hinein ).


 
via Meitschligen - Gurtnellen Wiler nach Wassen

Blick zur Baustelle an der Strasse nach Bristen


Blick retour nach Amsteg

Weiler Ried



oben hats noch Schnee


Brücken zuhauf






bei Gurtnellen Wiler  kommt langsam schon der Schatten

beim Pfaffensprung



Kirche Wassen